Aktuelles

Strahlende Kinderaugen: Nikolaus brachte gebackene Krampusse

Aufregung und Vorfreude standen den Kindern der Allgemeinen Sonderschule und der Volkschule der Stadt Judenburg am Morgen des 6.12.2018 ins Gesicht geschrieben.

"Die Kinder wissen, dass heute ein besonderer Gast kommt", so Sandra Rinofner, Obfrau der Lebenshilfe Region Judenburg und selbst Mutter eines behinderten Sohnes. Der Elternverein der Volkschule hat auch heuer wieder Geschenke besorgt, die der Nikolaus den Kindern im Rahmen einer gemeinsamen Feier überreicht hat. "Das Gemeinsame ist wichtig, die Zusammenarbeit zwischen Volksschule und der Allgemeinen Sonderschule soll weiter intensiviert werden“, so Rinofner.

Bevor die herrlich duftenden Germteig-Krampusse in Empfang genommen werden durften, mussten die Kinder noch eine Frage beantworten: "Wisst ihr, wer der Heilige Nikolaus war?" Und da hieß es: "Er war ein guter Mann" und "er brachte den Menschen Geschenke." Offensichtlich waren die Kinder gut informiert, der Nikolo vor Ort zufrieden – wurden zu seinen Ehren doch auch Lieder vorgetragen – und so stand dem Verteilen der Geschenke nichts mehr im Wege

Geburtshilfeabteilung LKH Judenburg: 420 Euro für Gala-Bau-KundInnen

Schon seit einigen Jahren engagieren sich die Krankenschwestern und Hebammen der Gebärstation Judenburg für den Lebenshilfe-Standort Gala-Bau.

Eine kleine Delegation der Geburtshilfeabteilung des LKH Judenburg stattete am Vormittag des 3. Dezember 2018 unserem Standort Werkstätte Kohlplatz (Gala Bau) einen Besuch ab und überreichte eine Spende in der Höhe von 420 Euro. "Heuer konnten wir leider euren traditionellen Adventmarkt Ende November nicht besuchen", so Helga Pogrielz vom LKH Judenburg. Dafür wurde dann im Rahmen der Spendenübergabe noch eingekauft. Und mit Kaffee und Kuchen bedankten sich Standortleiterin Mag. Brigitte Rieser und Lebenshilfe-Obfrau Sandra Rinofner herzlich.

KundInnen-Weihnachtsfeier sehr gut besucht

Zahlreiche KundInnen und deren Angehörige, der Vorstand der Lebenshilfe Region Judenburg, unter Ihnen Obfrau Sandra Rinofner, sowie kaufm. GF Mag. Jörg Neumann, BGM Hannes Dolleschall und Altbürgermeisterin Grete Gruber, und viele mehr ließen sich die Weihnachtsfeier am 2. Dezember 2018 nicht entgehen.

"Unsere Feier war heuer so gut besucht, dass wir zu Beginn noch zusätzliche Sessel organisieren mussten, damit alle einen Sitzplatz haben", so die Vereinssekretärin Karin Krainer, die alle Jahre wieder diese Veranstaltung mit viel Herzblut plant. Neben der Gestaltung der Einladungen, dem Kaufen der Geschenke, dem kompletten Programm-Ablauf, muss auch an Geschirr, Dekoration und natürlich an die Kekse gedacht werden.

Und die viele Arbeit hat sich auch heuer wieder gelohnt. Alle TeilnehmerInnen waren begeistert. Nette Gespräche, ein abwechslungsreiches Programm und die musikalische Umrahmung taten ihr Übriges.

Die Lebenshilfe Region Judenburg bedankt sich bei allen, die an unserer Feier teilgenommen haben. Im Besonderen sagen wir "Danke" an jene, die auf der Bühne mitgewirkt haben: Unter anderem Heidi Galler und Marion Köck, die mit ihrem Gesang für weihnachtliche Stimmung sorgten. Gerhard und Daniela Rosenkranz, die gemeinsam mit 11 KundInnen musizierten und die die Gruppe Bergfex, die zum Tanzen animierte und die Feier gemütlich ausklingen ließen.

Werkstätte Grünhübl: Perchten-spektakel mit "Molochs Brut"

Gespanntes Warten bei Glühwein und Gulaschsuppe. Dann ein großartiger Aufritt der Perchtengruppe Molochs Brut aus Spielberg.

Eltern, KundInnen und MitarbeiterInnen der Werkstätte Grünhübl bekamen am Abend des 28. Novembers 2018 ein besonderes Perchten-Spektakel der Gruppe Molochs Brut geboten.

Wir möchten uns mit ein paar Fotos herzlich bei allen Gästen bedanken, im Besonderen bei allen Mitgliedern von Molochs Brut.

„Das Tor zur Hölle“ – ein würdiger Abschluss der Adventausstellung

Am Abend des 28. November 2018 trieben in der Lebenshilfe-Werkstätte Kohlplatz (Gala-Bau) Kreaturen der Hölle ihr schaurig-schönes Unwesen. Bereits zum elften Mal in Folge traten die St. Peterer Hammerperchten unentgeltlich auf. Tagsüber wurde nach Herzenslust eingekauft.

 

Der Tag begann friedlich. Die Vorbereitungen für die Adventausstellung liefen seit Wochen auf Hochtouren und bereits vor 9 Uhr, dem offiziellen Beginn der Ausstellung, trafen die ersten Gäste ein. Es schien, als wollte jeder und jede BesucherIn die volle Auswahl haben. Die selbst produzierten Produkte aus Gärtnerei und Küche fanden reißenden Absatz. Die ersten Regale waren bereits am Vormittag leer gekauft.

Aber nicht nur die zahlreichen Produkte, auch eine atemberaubende Aufführung der St. Peterer Hammerperchten, unter der Leitung von Christian Rücker, lockte die BesucherInnen auch heuer wieder in die Werkstätte Kohlplatz. Die Uraufführung „Das Tor zur Hölle“ ließ so Manchem Schauer über den Rücken laufen. Die folgende Feuershow heizte dann so richtig ein und wem jetzt noch nicht warm war, der konnte sich mit heißem Glühwein und Würstel stärken. Zu guter Letzt wurden noch die gruseligen Masken und Kostüme aus der Nähe bestaunt und das eine oder andere Erinnerungsfoto durfte auch heuer nicht fehlen.

Fotos vom Auftritt der Hammerperchten: http://www.hammerperchten.at

Es war wieder mal so weit: "Offene Türen" in der Werkstätte Zeltweg

Am 22.11.2018 hatte die Werkstätte Zeltweg den Tag der offenen Tür. Die Vorbereitungen liefen schon lange. Die Einladungen sind sehr schön geworden.

Unterschiedliche Produkte waren für den Verkauf hergestellt. Schlüsselanhänger, Ketten, Duftlampen, Engerl und einige weihnachtliche Sachen, sowie Kugeln als Ständer. In der Weberei waren Taschen, Teppiche und vieles mehr zu bekommen.

Wir hoffen, dass viele Menschen von außerhalb kommen und es waren viele Leute da. Bis Mittag hatten wir viel zu tun. Aber es hätten trotzdem mehr sein können.

Die Weberei hat ein großes Lob von den Besuchern bekommen und die Keramik ebenso. Die Verkäufe sind gut bei beiden gegangen. Das ist ganz toll.

Text von Kristen Lackner

Preis inklusive: Auszeichnung für "BUCH mich!"

Die Stadtbibliothek Judenburg erhielt mit dem Projekt "BUCH mich" den Inklusionspreis 2018 in der Kategorie "Steiermark".  Das Projekt wird seit Anfang des Jahres in Kooperation mit der Lebenshilfe Region Judenburg durchgeführt und ab 2019 ausgeweitet.

Die Lebenshilfe Österreich zeichnete am Abend des 13. November 2018 in Wien Menschen und ihre Projekte aus, die Inklusion in Österreich fördern. Ein solches Projekt ist "BUCH mich!" – der Medienzustelldienst der Stadtbibliothek Judenburg, durchgeführt von Christian Semmler, einem Kunden der Lebenshilfe Region Judenburg. Das Projekt verbindet Menschen beider Einrichtungen mit all jenen, denen der Weg in die Bibliothek aus den unterschiedlichsten Gründen nicht möglich ist.

Nicht möglich war es leider auch für Ines Eder, Leiterin der Stadtbibliothek Judenburg, den Preis selbst in Empfang zu nehmen. Eine Delegation der Lebenshilfe Region Judenburg reiste nach Wien und bedankte sich für die Auszeichnung, unter ihnen die Obfrau der Lebenshilfe Region Judenburg, Sandra Rinofner, die besonders lobende Worte für das Projekt und dessen Umsetzung fand: "Die Zusammenarbeit zwischen den Verantwortlichen läuft reibungslos. Wir sind stolz, dieser Preis ist auch eine Auszeichnung für uns. Ich möchte mich herzlich bei allen bedanken, die sich an uns wenden und mit uns zusammenarbeiten. Mittlerweile ist die Lebenshilfe ein Wirtschaftspartner, der sich in der Region sehen lassen kann."

Auch Christian Semmler, sozusagen die Hauptperson der BUCH mich-Unternehmung, führt er doch die Zustellung und Abholung der Medien durch, ist stolz und durch die Tätigkeiten bereits noch selbständiger geworden. „Inklusion“ bedeutet Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderung in allen Bereichen des Lebens. Schön langsam kommt das auch in den Köpfen aller an. Gar nicht  langsam, sondern mit Hochtouren, arbeitet die Lebenshilfe Region Judenburg daran, Inklusion umzusetzen und lebbar zu machen.

So wird zum Beispiel "BUCH mich!" ab Jänner 2019 ausgedehnt. Sind Zustellungen bisher nur im Gemeindegebiet Judenburg möglich, können ab nächstes Jahr alle Mitglieder der Bibliothek den Dienst in Anspruch nehmen. Bücher, Hörbücher, Zeitschriften, DVDs können einfach telefonisch unter der Nummer 03572 83795  bestellt werden und man bekommt die Lieferung dann ganz bequem dienstags zwischen 8.00 und 15.00 Uhr.

Lebenshilfe-Award: Grete Gruber ausgezeichnet

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung, am Abend des 11. Oktober 2018, wurde der 3. Lebenshilfe-Award verliehen. Die Vorstellung des neuen Dorfladens, sowie die Ehrungen langjähriger KundInnen waren weitere Highlights.

„Grete Gruber steht mit so viel sozialem Engagement hinter ihren vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeiten, sei es zum Beispiel beim Roten Kreuz, im Spital oder im Vinzi Markt, dass sie ganz sicher die Richtige für diesen Award ist“, so Lebenshilfe-Obfrau Sandra Rinofner in ihrer Laudatio. Der Lebenshilfe-Award wurde heuer zum 3. Mal in Folge verliehen. Es ist eine Auszeichnung für Menschen und Betriebe der Region, die im Besondern mit der Lebenshilfe Region Judenburg verbunden sind. Grete Gruber, ehemalige Bürgermeisterin der Gemeinde Judenburg, und nun Trägerin des Awards, fand in ihrer Dankesrede lobende Worte: „Es ist eine Freude, zu sehen, mit wie viel Engagement bei der Lebenshilfe gearbeitet wird. Danke dafür!“

Neben den üblichen Tagesordnungspunkten wie „Bericht der Obfrau“, „Bericht des Kassiers“ und „Entlastung des Vorstandes“, wurden an diesem Abend auch Statutenänderung bezüglich Datenschutz, Sektion Sport und Corporate Governance der Lebenshilfe Österreich beschlossen. Einen kurzweiligen, aber informativen, teils erschreckenden Bericht zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Österreich, brachte Rechtsberaterin Mag. Elke Mori: „In nur 3 Punkten wurde Österreich seit der Ratifizierung im Jahr 2008 von der zuständigen Kommission gelobt, in 50 Punkten kritisiert“. Ein großer Kritikpunkt galt dabei dem Thema „Recht auf Arbeit und Beschäftigung.“

Das Motto der Lebenshilfe Region Judenburg im Bereich „Arbeit & Beschäftigung“ lautet nun schon seit mehreren  Jahren „Raus aus den Werkstätten, rein in die Gesellschaft/Wirtschaft.“ Mit der Eröffnung des Ausgliederungsprojektes „Dorfladen Fohnsdorf“, am 2. Juli 2018, geht die Lebenshilfe einen weiteren Schritt in die richtige Richtung und schafft seit 2015 eigene Betriebe, in denen Menschen mit Beeinträchtigung ihre Fähigkeiten nutzen und weiterentwickeln können. „Im Dorfladen haben derzeit 9 Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung die Möglichkeit,  ihre Fähigkeiten, unter normalisierten Bedingungen, einzubringen. Weiters bilden wir einen Lehrling aus und zwei Frauen konnten wieder in den Arbeitsmarkt eingliedert werden“, weiß Petra Thurner, Standortleiterin des neuen Geschäftes, in welchem bäuerliche Produkte und biologische Lebensmittel erhältlich sind.

Den offiziellen Abschluss des Abends bildeten einmal mehr die Ehrungen langjähriger KundInnen. Obfrau Sandra Rinofner überreichte gemeinsam mit LAbg. Hermann Hartleb und Finanzstadtrat Christian Füller Urkunden und Geschenke an die sichtlich stolzen KundInnen. Einen zusätzlichen Bonus stellte heuer die Anwesenheit eines regionalen Fernsehteams dar, welches Interviews mit Obfrau, der Award-Trägerin Grete Gruber und den beiden Selbstvertretern, Martin Pichler und Daniel Gamweger, führte.

ZUM KANAL3-VIDEO: https://youtu.be/hiBy_RCejyo

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