Aktuelles

Mega-Stimmung beim 1. Benefiz-Open-Air der Lebenshilfe

Unter dem Motto "Musik verbindet" veranstaltete die Lebenshilfe Region Judenburg am 1. August 2019 ihr erstes Benefiz-Open-Air mit Steirischen KünstlerInnen.

Schlagermusik vom Feinsten wurde den BesucherInnen des Lebenshilfe-Open-Air am Abend des 1. August geboten. Mit dabei: Marco & Maximilian, Natascha - Das Steirermadl, Oliver Haidt und die Schwoazstoaner. Die Gruppe Bergfex konnte leider verletzungsbedingt nicht auftreten, was der ausgelassenen Stimmung aber keinen Abbruch tat. Auch der Wettergott war den Fans wohlgesonnen, fielen doch nur ein paar wenige Regentropfen zu Beginn der Veranstaltung (und ein paar mehr ganz zum Schluss :-)).

Sandra Rinofner, Organisatorin und Obfrau der Lebenshilfe Region Judenburg, ließ es sich nicht nehmen, alle Anwesenden aufs Herzlichste zu begrüßen und bedankte sich bei ihrem Team und den Sponsoren, ohne die eine Veranstaltung wie diese nicht denkbar gewesen wäre: "Danke an unsere Großsponsoren Steuerberatung Enzinger-Mosser, Kaltenegger (Bau, Transporte und Trockenbau), K&K Poolworld, Raiffeisenbank Zirbenland, Stvarnik Bau und die Gemeinde Weißkirchen". Auch Moderator Mag. Gernot Esser gab sein Bestes und kündigte die Musikacts perfekt ab.

Dass "Musik verbindet" zeigte sich am bunt gemischten Publikum: Jung und Alt, behindert und nicht behindert, alle fühlten sich sichtlich wohl. Bis in die Nachtstunden wurde am Lebenshilfe-Standort Werkstätte Kohlplatz (Gala-Bau) gefeiert, getanzt und mitgesungen. Das 1. Benefiz-Open-Air der Lebenshilfe Region Judenburg war ein voller Erfolg. "Es wird auf jeden Fall eine Fortsetzung geben", versichert Obfrau Sandra Rinofner, die mit dieser Veranstaltung einen Weg gefunden hat, Geld für die Behindertenorganisation zu lukrieren, ohne auf das sonst übliche Spendensammeln zurückzugreifen.

Gartenbau-Gruppe der Lebenshilfe Ennstal zu Besuch im "Gala-Bau"

Am 17. Juli 2019 machte sich das Gartenbauteam der Lebenshilfe Ennstal auf den Weg zu einer Exkursion nach Judenburg. Gibt es doch in der Werkstätte Kohlplatz (Gala-Bau) der Lebenshilfe Region Judenburg auch ein eigenes Gartenbauprojekt.

Was also liegt näher, als sich zu einem Erfahrungsaustausch zu treffen und voneinander zu lernen.

Standortleiterin Brigitte Rieser führte durch das wunderschön gelegene Areal, auf dem in den Bereichen Küche und Garten rund 40 Menschen die Möglichkeit der Beschäftigung beziehungsweise Betreuung in unterschiedlichen Bereichen finden. Im Gartenbau der Werkstätte Kohlplatz werden Balkonblumen ebenso gezüchtet und angebaut wie verschiedenste Gemüse- und Kräuterpflanzen, die – ähnlich wie in der Lebenshilfe Ennstal – in der hauseigenen Küche verarbeitet werden oder auch in den Verkauf gelangen. Beeindruckend war der sogenannte „Sinnesgarten“, in dem Ziersträucher und wohlriechende Kräuter für ein wahres Dufterlebnis sorgen und sich wohl tausende Bienen und Schmetterlinge tummeln.
Für die Gartenbaugruppe aus Stainach war es unisono eine erlebnisreiche Exkursion, weil es „immer interessant ist, wie in anderen Gartenbau-Einrichtungen gearbeitet wird“, so Eva Maria Pichler, Sprecherin der Selbstvertretergruppe, die auch zum Gartenbauteam der Lebenshilfe Ennstal zählt.

Bevor „die Ennstaler“ wieder die Heimfahrt antraten, ging es noch zum Essen ins Zentrum von Judenburg, wo beim „Neuen Marktwirt“ – ebenfalls ein Projekt der Lebenshilfe Judenburg – das Gemüse und die Kräuter aus der Werkstätte Kohlplatz verkocht werden. Und zwar köstlich!

Text von Hans-Peter Wildling (Öffentlichkeitsarbeit Lebenshilfe Ennstal)
 

Bei der Überraschungsfahrt ging's bergab und flussaufwärts

Die TeilnehmerInnen der heurigen Fahrt ins Blaue konnten wieder einiges erleben: Eine Fahrt mit dem Hauly am Erzberg stand ebenso auf dem Programm wie eine Fahrt mit dem Floß auf der Enns.

Die diesjährige "Fahrt ins Blaue" führte uns am 8. Juni nach Eisenerz zu einer Fahrt mit dem Hauly. Es gehörte schon ein wenig Mut dazu, dieses Ungetüm zu besteigen, aber die riesigen Ausmaße der Arbeitsmaschinen und die grandiose Aussicht am Erzberg waren es wert. Nach der abenteuerlichen Fahrt ging es weiter nach Großraming, wo wir bei Floß und Co herzlich empfangen wurden. Die Chefin selbst stand bereits am Grill und wir bekamen ein ausgezeichnetes Mittagessen serviert. Danach bestiegen wir ein großes Floß und in gemächlichem Tempo fuhren wir die Enns aufwärts. Für ausgelassene Stimmung sorgte ein Harmonikaspieler, der auch viele Witze zum Besten gab und bei den Liedern wurde laut (oft auch recht falsch, behaupten böse Zungen) aber mit großer Begeisterung mitgesungen. Kaffee und hausgemachter Kuchen rundeten das perfekte Mittagessen ab und müde, aber gutgelaunt und mit vielen neuen Eindrücken fuhren wir gegen 16 Uhr wieder Richtung Heimat.

Text Karin Krainer

Maibaumaufstellen: Trotz Regenwetter kamen zahlreiche Gäste

Eltern, KundInnen und MitarbeiterInnen der Lebenshilfe Region Judenburg trotzten am 30. April 2019 dem kühlen Regenwetter: Eines war klar, der Maibaum am Standort Werkstätte und Wohnhaus Zeltweg wird mit vereinten Kräften aufgestellt.

Schon Tage vor dem Fest freuten sich viele KundInnen aufs Maibaumaufstellen, das inzwischen bereits zur Tradition geworden ist. Da kann doch ein wenig Regen nichts ausrichten. „Wir haben heute Vormittag noch schnell warme Decken besorgt“, berichtete Standortleiter Markus Rinner. Der Empfang fand drinnen statt aber zum Aufstellen des Maibaumes und für den Auftritt der „Lustigen Haxlschmeißer von Grünhübl“ fanden sich alle im Garten des Standortes ein. Und auch der Wettergott schien für diese Momente die Himmelsschleusen zu schließen. Begleitet von Harmonikaspieler Sigi Grasshoff wurde um den Maibaum getanzt, bevor es für die meisten dann zum Verzehr des sogenannten Kesselschweines wieder nach drinnen ging.

"Ohne Besuch des Lebenshilfe-Ostermarktes kein Ostern"

Bereits Tradition hat der Ostermarkt der Werkstätte Kohlplatz (Gala-Bau). Er ist aus dem Veranstaltungskalender nicht mehr wegzudenken. Auch heuer konnten am 10. April 2019 wieder zahlreiche BesucherInnen begrüßt werden.

Besonderen Anklang fanden die vielen handgefertigten und selbstgemachten Produkte – egal ob ein herrlich duftender Reindling aus der Küche oder die unterschiedlichsten Dekoartikel aus der Gärtnerei. Einiges war am Ende des Tages ausverkauft. Wie immer konnten sich die BesucherInnen auch heuer wieder im Speisesaal bei Kaffee und Tee und kleinen Köstlichkeiten aus der Küche gegen eine freiwillige Spende stärken. Für viele von ihnen gilt: "Ohne Besuch des Ostermarktes kein Ostern".

Wer es noch nicht weiß, die KundInnen und MitarbeiterInnen der Garten-Gruppe bieten ein Balkonpflanzen-Service der besonderen Art an: Mitgebrachte Balkonkisterl werden nach eigenen Wünschen und Vorstellungen bepflanzt, Beratung inklusive, und bis zur Abholung liebevoll gepflegt.

Neue Kooperation: Lebenshilfe-KundInnen fertigen Tannenkissen

In der Werkstätte Grünhübl wurde am 08.04.2019 das Projekt „Tannenwelt“ vorgestellt. Eine Kooperation zwischen der Lebenshilfe Region Judenburg und Projektmanagerin Dr. Christina Mandl.

Im Mittelpunkt dabei steht der Rohstoffe Tanne, der nicht nur als Christbaum zum Einsatz kommen kann. Dr. Christina Mandl hat sich mit diesem Projekt einen langgehegten Wunsch erfüllt: „Von Menschen mit Behinderungen händisch gefertigte Tannenkissen, mit wertvollen regionalen Rohstoffen befüllt, sind ab sofort im Webshop www.tannenwelt.at  zu bestellen. Auch in den einzelnen Standorten der Lebenshilfe Region Judenburg wird es die Kissen bald zu kaufen geben.“

Für Lebenshilfe-Obfrau Sandra Rinofner steht aber nicht der Verkauf  im Fokus, die Lebenshilfe ist immer bemüht, für Menschen mit Behinderungen, die in Werkstätten arbeiten, neue Tätigkeitsfelder zu entwickeln.  „Mit Tannenwelt ist uns das ein weiteres Mal gelungen. Durch die Kooperation schaffen wir sinnstiftende Arbeitsmöglichkeiten für unsere KundInnen“, erzählt Rinofner stolz. Die Lebenshilfe wird in der Region immer öfter als Wirtschaftspartner wahrgenommen. „Betriebe kommen auf uns zu, wollen mit uns zusammenarbeiten und schätzen unsere Professionalität“, so Rinofner.

Bereits bei der Planung war die Lebenshilfe Region Judenburg voll miteingebunden. „Wir sind nicht nur für die Produktion und den Versand des Endproduktes zuständig, sondern konnten auch an der Idee und der Entwicklung unsere Erfahrungen einbringen,“ meint Markus Rinner, Standortleiter jener Werkstätte in Grünhübl, in der die Arbeitsschritte von Menschen mit Behinderungen mit Unterstützung durch qualifiziertes Personal, allen voran Christine Stocker, erledigt werden.

Mit dem Projekt „Tannenwelt“ hat Christina Mandl noch viel vor. Die Produktpalette wird erweitert und Forschungsaktivitäten initiiert. Projektpartner, die die Tanne bereits jetzt als Rohstoff verwenden, können sich ebenfalls im Shop präsentieren. Auch die Lebenshilfe denkt bereits jetzt daran, sich weiter einzubringen. "Ich kann mir gut eine Tannen-Marmelade vorstellen, die von unseren KundInnen am Standort Gala-Bau produziert wird", so Rinofner.

"Step by Step" in Richtung Fix-Anstellung

Schritt für Schritt sollen Menschen mit Behinderungen durch das Pilotprojekt Step by Step II in den Arbeitsmarkt integriert werden. Fünf KundInnen der Lebenshilfe Region Judenburg nehmen an dem vom Sozialressort des Landes Steiermark geförderten Projekt teil. Einer davon ist Stefan Schuster.

Stefan Schuster, Kunde der Lebenshilfe Region Judenburg, arbeitet seit Anfang des Jahres in einem urigen Gasthaus etwas außerhalb des Ortes Fohnsdorf. In diesem familiär geführten und bodenständigen Gastronomiebetrieb, mit dem allseits bekannten Namen „Der Eisenbeitl“, fand am 13. März 2019 im Beisein von Soziallandesrätin Mag. Doris Kampus und VertreterInnen der Lebenshilfen aus Judenburg, Knittelfeld, Trofaiach und Graz eine Pressekonferenz statt.

„Die Steiermark ist seit vielen Jahren Vorreiterin in der Behindertenhilfe. Mehr Menschen mit Behinderungen in die wirkliche Arbeitswelt zu bringen, ist eines der aktuell wichtigsten Ziele“, betonte Soziallandesrätin Mag. Kampus. „Mit der Lebenshilfe haben wir einen professionellen Partner, der innovative Wege geht, die wir vom Sozialressort des Landes unterstützen“. Im Projekt Step by Step II können Menschen mit Behinderungen und Unternehmen ohne soziales Risiko herausfinden, ob die Zusammenarbeit klappt.

19 Stunden pro Woche arbeitet Stefan Schuster derzeit im „Eisenbeitl“. Auch samstags und sonntags ist er im Einsatz. „Sowohl in der Küche, als auch im Service entwickelt Stefan ungeahnte Fähigkeiten“, meint Ulfried Eisenbeitl , der Besitzer des Gasthauses sichtlich stolz. Stefan wird von seinem Mentor mit Eigenschaften wie „pünktlich, engagiert und lernwillig“ gelobt. Das Selbstbewusstsein des jungen Mannes ist während der kurzen Zeit bereits gestiegen und er hat eine enorme persönliche Entwicklung durchgemacht.

Stefan selbst schwärmt vor allem vom wertschätzenden Umgang innerhalb des Familienbetriebes: „Ich komme immer gerne zur Arbeit.“ Seine Zeit in der Lebenshilfe davor war vielfältig und reichte vom Restaurant „Neuer Marktwirt“ über die Tischlerei bis hin zur Dienstleistungsgruppe. Praktika, interne Schulungen und Coachings bereiteten den 23-Jährigen aber gut auf einen Job in der freien Wirtschaft vor.

Stefan und vier weitere Projekt-TeilnehmerInnen werden auch weiterhin von der Lebenshilfe Region Judenburg begleitet. Regelmäßige Besuche durch eine Mitarbeiterin in allen fünf Partnerbetrieben sollen Problemen vorbeugen, offene Fragen beantworten und schließlich eine endgültige Anstellung der Projekt-Teilnehmer zur Folge haben. Die Betriebe bezahlen nur einen geringen finanziellen Beitrag in das Projekt ein und stellen einen innerbetrieblichen Mentor zur Verfügung.

„Der größte Unterschied zu bisherigen Eingliederungsversuchen in den ersten Arbeitsmarkt ist, dass Menschen mit Behinderungen durch das Projekt länger Zeit haben, um den Betrieb und die Tätigkeitsfelder kennen zu lernen, ohne – wie bisher – auf die Leistungen der Behindertenhilfe verzichten zu müssen“, erklärt Mag. Jörg Neumann, kaufmännischer Geschäftsführer der Lebenshilfe Region Judenburg. „Außerdem haben die Teilnehmer während des Projektes Anspruch auf Sozialversicherung“, so Mag. Neumann. Spätestens bei Projektende, Mitte 2021, sollen die Teilnehmer vom jeweiligen Betrieb übernommen werden. Geschieht dies vorher, kann nachbesetzt werden. Interessierte Firmen sollen sich bei der Lebenshilfe Region Judenburg melden.

Für Stefan sieht es sehr gut aus. Sein Mentor Ulfried Eisenbeitl ist zufrieden mit Stefan und seiner Arbeit. Wer den Betrieb, in dem Stefan arbeitet, unterstützen möchte, kann gerne als Gast dorthin kommen. Ein Besuch zahlt sich kulinarisch auf jeden Fall aus, bietet doch die Karte bodenständige Schmankerl und vor allem noch gute, alte Hausmannskost.

Web: www.mooswirt.com

Mehr Infos zum Projekt gibt's hier: https://www.lebenshilfe-judenburg.at/projekte/step-by-step/

Generalsekretärin der Lebenshilfe Steiermark zu Besuch

Eine kleine Delegation der Lebenshilfe Region Judenburg begleitete die Generalsekretärin der Lebenshilfe Steiermark, Regina Senarclens de Grancy, am Vormittag des 8. März 2019 bei einer Tour durch die trägereigenen Projekt-Standorte.

Nachdem am Vormittag das Bistro Judenburg, der Dorfladen Fohnsdorf und der Nahversorger Nah&Frisch Murkauf besucht wurden, stand als Abschluss ein gemeinsames Mittagessen mit Geschäftsführung, Vorstand und Selbstvertreter Daniel Gamweger im Lebenshilfe-Restaurant Neuer Marktwirt auf dem Programm. Senarclens de Grancy zeigte sich von allen vier Ausgliederungsprojekten begeistert, besonders toll fand sie das Konzept des neuen Dorfladens in Fohnsdorf.

Das Motto „Raus aus den Werkstätten und rein in die Wirtschaft“ wird auch im neuen Dorfladen umgesetzt. Dort haben neun Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit, einer sinnstiftenden und dem Gemeinwohl dienenden Arbeit – mitten in der Gesellschaft – nachzugehen. Auch schwerer beeinträchtige KundInnen finden dort ihren Platz. Sie können sich bei Bedarf zurückziehen oder aber auch im Verkauf mitarbeiten.

Spende: 2.500 Euro in Form von Spar-Gutscheinen

Im Rahmen der Wiedereröffnung von "Spar Judenburg" am 6. März 2019 erhielt die Lebenshilfe Region Judenburg eine Gutschein-Spende in der Gesamthöhe von 2.500 Euro.

Christoph Holzer, Geschäftsführer von Spar Steiermark, überreichte den symbolischen Scheck im Beisein zahlreicher Wiedereröffnungsfeier-Gäste an Lebenshilfe-Obfrau Sandra Rinofner mit den Worten: "Wir wollen etwas zurück geben." Danke!

Lebenshilfe Region Judenburg
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